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Eine Zeitreisende. Ein berühmter Detektiv. Ein Briefwechsel gegen jede Regel der Zeit.
Stellen Sie sich vor, Sie könnten Sherlock Holmes schreiben und er würde antworten.
Alexandra lebt im Jahr 2025 und arbeitet heimlich für den Hohen Rat der Zeit, eine Organisation, die Zeitreisen überwacht. Als sie beginnt, Briefe mit Sherlock Holmes im London des Jahres 1895 auszutauschen, entwickelt sich daraus weit mehr als ein wissenschaftliches Experiment. Zwischen klugen Wortgefechten, viktorianischer Etikette, kulturellen Missverständnissen und leisen Gefühlen wächst eine Verbindung zwischen Jahrhunderten.
Mit viel Humor und feiner Selbstironie reagieren Holmes und Dr. Watson auf die Alltagsphänomene des 21. Jahrhunderts, von moderner Technik bis zu gesellschaftlichen Eigenheiten. Besonders Dr. Watson berührt Alexandra auf eine Weise, die weder geplant noch erlaubt ist.
Während der Hohe Rat der Zeit jede Begegnung beobachtet und ein geheimnisvoller Mentor mehr über Alexandras Schicksal zu wissen scheint, verschwimmen die Grenzen zwischen Pflicht, wissenschaftlicher Kontrolle und echter menschlicher Nähe.
Erzählt in Briefen, Protokollen, Randnotizen und persönlichen Aufzeichnungen entfaltet sich eine ungewöhnliche Geschichte über Sehnsucht, Identität und die gefährliche Schönheit menschlicher Verbundenheit.
Ein tiefgründiger, humorvoller und berührender Briefroman zwischen Science-Fiction, viktorianischer Atmosphäre und emotionaler Zeitreise.
Denn manche Verbindungen kennen keine Zeit.
Alexandra L. Jonas liebt Geschichten, die mit einem einfachen Gedanken beginnen: Was wäre, wenn? Was wäre, wenn Menschen miteinander in Kontakt treten könnten, die mehr als ein Jahrhundert voneinander trennt? Wenn die Gegenwart plötzlich auf das viktorianische London trifft und aus einer unmöglichen Begegnung etwas ganz Persönliches entsteht?
Aus dieser Faszination für Zeit, unterschiedliche Perspektiven und ungewöhnliche Begegnungen entstand "Tinte durch die Zeit". Die Form des Briefromans gibt Alexandra L. Jonas dabei die Möglichkeit, ihre Figuren selbst sprechen zu lassen, mit ihrem eigenen Humor, ihren Eigenheiten, Zweifeln und Gefühlen. So begegnen Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht nur einer für sie unvorstellbaren Zukunft, sondern vor allem einem Menschen, dessen Welt ihnen eigentlich für immer verschlossen sein müsste.
Dabei bleiben die Figuren nicht immer brav innerhalb der Grenzen ihrer Geschichte. Sie wenden sich mitunter direkt an die Leser, spielen mit dem Wissen darum, dass ihre Briefe gelesen werden, und lassen so eine zusätzliche Ebene zwischen Geschichte, Figuren und Publikum entstehen.
Alexandra L. Jonas schreibt Geschichten, in denen das Unmögliche ganz selbstverständlich seinen Platz findet und die Figuren dennoch im Mittelpunkt bleiben. Denn so faszinierend eine Reise durch die Zeit auch sein mag, am Ende sind es die Begegnungen zwischen Menschen, die eine Geschichte lebendig machen.