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Der 'taschenGARTEN' ist ein persönlicher Termin- und Gartenkalender mit wöchentlichem Aussaat- und Pflanzplan. Praxisnahes Wissen zum Anbau von Gemüse und Kräutern macht ihn zum idealen Begleiter im Haus- und Nutzgarten. Zudem informiert er über Klimagerechtigkeit und Biodiversität, denn Gärtnern ist politisch. Wenig Fläche, große Erntepläne? Kein Problem! 2028 gibt der taschenGARTEN Anbautipps für Gärten, Balkone und Terrassen ab zwei Quadratmetern. Und bei mehr Platz: Die vielfältigen Vorschläge für kleine Beete lassen sich auch zu einem größeren Gemüsegarten zusammensetzen. So ist der Kalender ein toller Begleiter für alle Gemüsefans.
Anja Banzhaf ist Geografin und veröffentlichte das Buch 'Saatgut. Wer die Saat hat, hat das Sagen' im oekom verlag. Sie war einige Jahre als Referentin zu diesem Thema tätig und arbeitet bei der Saatgutinitiative Dreschflegel. Seit 2018 schreibt und zeichnet sie den taschenGARTEN zusammen mit Kati Bohner. Gemeinsam beschäftigen sie sich dort unter anderem mit Fragen zu sozial und ökologisch zukunftsfähiger Lebensmittelproduktion und globaler Gerechtigkeit im Klimawandel.
Kati Bohner ist Ethnologin und gelernte Gemüsegärtnerin mit rund 20 Jahren Praxiserfahrung. Lange Zeit gab sie Kurse und hielt Vorträge im Rahmen der GartenWerkStadt Marburg. 2021 hat sie die Gärtnerei Rübchen mitgegründet und arbeitet dort als Gärtnerin. Beim taschenGARTEN ist sie von Anfang an (2013) mit dabei. Diesen schreibt und zeichnet sie zusammen mit Anja Banzhaf. Gemeinsam beschäftigen sie sich dort unter anderem mit Fragen zu sozial und ökologisch zukunftsfähiger Lebensmittelproduktion und globaler Gerechtigkeit im Klimawandel.
Die Gärtnerei Rübchen in Caldern (Nähe Marburg) bewirtschaftet einen kleinen Marktgarten orientiert an regenerativen Anbaumethoden. Dort wird Gemüse für rund 30 Haushalte produziert. Eine junge Streuobstwiese soll das Angebot zukünftig um Obst ergänzen. Die Ernte wird überwiegend an die Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft verteilt. Ziel ist, zu einem lebendigen Dorfleben beizutragen, gute Lebensmittel für das direkte Umfeld zu produzieren und gleichzeitig Hausgärtner*innen bei einer ökologisch sinnvollen Selbstversorgung zu unterstützen. Deshalb werden auch Jungpflanzen und Stauden angeboten und Interessierte können sich bei Ackerführungen und Workshops zu Themen wie 'Gärtnern im Klimawandel' oder 'Solidarisch wirtschaften' informieren und austauschen. Die Gärtnerei versteht sich als Experimentierfeld für zukunftsfähige Anbauweisen. Viele Gartentipps im taschenGARTEN sind inspiriert von den praktischen Erfahrungen in der Gärtnerei Rübchen.