Blick ins Buch

Antje Franz

Das Leistungsstörungsrecht des polnischen Obligationsgesetzbuchs von 1933 und das deutsche Recht

1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,8 cm ( B/H/T )
EAN 9783631786611
72,65 €
inkl. MwSt.
264 Seiten
Mai 2019
Peter Lang

Als Folge der mehr als 120-jährigen Teilungszeit galten in Polen nach 1918 fünf verschiedene Zivilrechte. Die Verabschiedung eines Obligationsgesetzbuches 1933 war ein wesentlicher Schritt zur innerstaatlichen Rechtsvereinheitlichung. Die Bedeutung des deutschen Rechts in diesem Prozess wird in dem vorliegenden Buch am Beispiel des Leistungsstörungsrechts untersucht. Anhand ausgewählter Faktoren werden die Rahmenbedingungen damaliger polnischer Gesetzgebung beleuchtet, die durch die unterschiedliche Entwicklung der ehemaligen drei Teilungsgebiete geprägt waren. Die Autorin nimmt auch auf die Biographien der Gesetzesautoren Bezug. Eine Auswertung des damaligen deutschen Schrifttums zeigt zudem, dass das Gesetz in der deutschen Rechtswissenschaft positiv wahrgenommen wurde.

Antje Franz hat nach dem ersten juristischen Staatsexamen 1986 in Polen studiert. Sie arbeitet seit 1995 als Volljuristin in der Bundesverwaltung und lebt in Berlin.

Die Rahmenbedingungen der Neuordnung des polnischen Zivilrechts nach 1918 - Die polnische Kodifikationskommission - Das Leistungsstörungsrecht des polnischen Obligationsgesetzbuchs von 1933 - Einflüsse des deutschen Rechts - Die Wahrnehmung des polnischen Gesetzes in der deutschen Rechtswissenschaft