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Das Leben in Ostpreußen auf dem Land mit seinen Äckern, Wiesen, Wäldern, den Seen und Nehrungen war still, aber nicht lautlos. Dort schlug das emotionale Herz der Menschen. Die Landbewohner hatten eine enge Bindung an das, was sie ihr Zuhause nannten. Häuser, Bäume sowie die zu Haus und Hof gehörenden Tiere waren Teil ihrer Identität. Das machte es so schwer, in kriegerischen Zeiten - und die gab es häufig im Grenzland - die Heimat zu verlassen und Flucht und Vertreibung zu durchleben. Man flüchtete nur auf Zeit und mit der Hoffnung auf Wiederkehr. Die Erzählungen sind chronologisch geordnet. Sie beginnen mit dem Tatarenüberfall im 17. Jahrhundert in Ostpreußen, schlängeln sich durch die Zeiten, um endlich nach dem Zweiten Weltkrieg eine Versöhnung zu finden.
Arno Surminski, 1934 in Ostpreußen geboren, wuchs nach der Deportation seiner Eltern in die Sowjetunion in einer Familie in Schleswig-Holstein auf. Er ist Autor zahlreicher Romane, Erzählungen und Sachbücher, viele über Ostpreußen und die Folgen des Krieges. Im Ellert & Richter Verlag lieferbare Werke des Autors: "Das alte Ostpreußen", "Als der Krieg zu Ende ging", "Winter Fünfundvierzig" und "Als die Stadt brannte", "Von den Wäldern" und "Uns geht die Sonne nicht unter" lieferbar.