Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Er war der Organisator der Judenvernichtung: Adolf Eichmann. Wie konnte er sich nach dem Krieg fünfzehn Jahre lang verstecken? Wie gelang es ihm, 1961 in Jerusalem mit seinem Auftritt vor Gericht so viele davon zu überzeugen, dass sein Denken banal und er gerade darum nicht böse sei? Bettina Stangneths aufsehenerregendes Buch zeichnet das Bild eines gefährlichen Tricksers und Täuschers, der sich in jeder Lebenssituation und vor jedem Publikum neu inszenieren konnte, eines nationalsozialistischen Karrieristen, der nach 1945 keineswegs bereit war, im Dunkeln zu verschwinden. Und es gewährt brisante Einblicke in die Geschichte der frühen Bundesrepublik. Eine fesselnde Recherche! Ausgezeichnet mit dem NDR Kultur Sachbuchpreis. Inhalt: »Mein Name wurde zum Symbol« Der Weg in die Öffentlichkeit Der Zar der Juden Ein Mann von Wichtigkeit »Ich war hier und überall« Der Freund des Großmufti Der Wahnsinnige Kriegsverbrecher Nr. 14 - 9 - 1 »Ich würde lachend in die Grube springen -« Besonnene Fluchtpläne Das Gespenst von Nürnberg Ungeliebte Anonymität »Festung Nord« Familienbande Eichmanns Zögern Familienbesuch? Geordnete Flucht Reisender in eigener Sache Falsche Spuren in den Nahen Osten Eichmann in Argentinien Leben im »Gelobten Land« Deutsch-argentinische Beziehungen Eichmann auf dem Silbertablett Nazi-Gold Die Sassen-Interviews Eichmann, der Autor Die Argentinien-Papiere Der Offene Brief an den Herrn Bundeskanzler Eichmann im Gespräch Der Verleger: Eberhard Fritsch Der »Ko-Autor«: Willem Sassen »Die Lüge von den sechs Millionen« Bormann in Argentinien Eichmann in Jerusalem Geldquelle Eichmann-Texte Die Jagd nach den Geständnissen Die Sicherheitslücke Die Israel-Kopie Die verschwundenen Tonbänder Exkurs: Die BND-Akten oder: Eichmanns vierte Karriere
Bettina Stangneth ist unabhängige Philosophin aus Überzeugung. Sie studierte Philosophie in Hamburg, schrieb ihre Doktorarbeit über Immanuel Kant, forschte über Judenfeindlichkeit von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus, veröffentlichte vergessene philosophische Werke und widmet sich seither dem dialogischen Denken mit all seinen Risiken und Nebenwirkungen. 2020 erschien ihr Buch »Sexkultur«, es folgten »Überforderung. Putin und die Deutschen« (2023) sowie »Club der Dilettanten. Warum niemand Bücher wirklich versteht, aber trotzdem jeder beim Lesen lernt« (2025). Ihre Bücher wurden vielfach übersetzt und ausgezeichnet, zuletzt im August 2022 mit dem Internationalen Friedrich-Nietzsche-Preis.