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Cum/Ex-Geschäfte sind seit Jahren Gegenstand intensiver steuerrechtlicher und politischer Diskussionen. Dabei gehen die Berechnungen zur Höhe des durch Cum/Ex-Geschäfte verursachten Steuerschadens in die Milliardenbeträge. Insbesondere die steuerrechtliche Bewertung solcher Cum/Ex-Geschäfte war immer wieder Gegenstand zahlreicher fachlicher Diskussionen und Auseinandersetzungen. Der Autor nimmt nun eine umfassende steuerrechtliche und tatbestandsbezogene Bewertung von Cum/Ex-Geschäften vor. Insbesondere setzt er sich mit der Funktionsweise von Cum/Ex-Geschäften und dem Vorgehen staatlicher Stellen auseinander. Dabei wird einerseits das System der Werpapierverwahrung und anderserseits das System der Dividendenregulierung mit in die Analyse einbezogen. Den zahlreichen Erscheinungsformen von Cum/Ex-Geschäften Rechnung tragend, plädiert der Autor auch unter Wertungsgesichtspunkten für eine differenzierte Betrachtung solcher Geschäfte.
David Linnemann studierte Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School in Hamburg und der University of Miami, FL, USA. Nach Abschluss des Referendariats am Hanseatischen Oberlandesgericht ist er seit 2022 als Rechtsanwalt in München tätig. Er berät schwerpunktmäßig im Steuerrecht.