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*Zwischen Himmel und Wahnsinn* erzählt die bewegende Geschichte eines jungen Mannes, dessen Leben zwischen Hoffnung, Krankheit und dem Wunsch nach Sinn aus dem Gleichgewicht gerät. Auf autobiografischer Grundlage und literarisch gestaltet schildert Denis Batinic seinen Weg von der Kindheit als Sohn einer kroatisch-stämmigen Familie in der Schweiz über seine Jugend und das Studium bis hin zu den ersten Anzeichen einer paranoiden Schizophrenie. Mit eindringlicher Sprache beschreibt der Autor, wie sich die Grenzen zwischen Realität und Wahn zunehmend auflösen. Stimmen, Visionen, religiöse und symbolische Vorstellungen sowie Verfolgungsängste bestimmen sein Denken und führen ihn in eine Welt, in der jede Begegnung und jedes Ereignis eine tiefere Bedeutung zu besitzen scheint. Auf seiner außergewöhnlichen Reise glaubt der Protagonist, die Weltformel entdeckt zu haben, und entwickelt eine eigene Deutung des Da-Vinci-Codes, in der Mathematik, Sprache, Glaube und Natur zu einem universellen Zusammenhang verschmelzen. Diese Erkenntnisse werden zum Mittelpunkt seiner Suche nach Ordnung und Wahrheit. Gleichzeitig erlebt der Leser die Hilflosigkeit der Angehörigen, Klinikaufenthalte, psychiatrische Behandlungen und den mühsamen Weg zurück in den Alltag. Doch dieses Buch ist weit mehr als die Schilderung einer psychischen Erkrankung. Es ist eine Geschichte über Identität, Familie, Migration, Freundschaft und die Kraft der Liebe. Immer wieder sucht der Erzähler nach Ordnung in einer Welt, die ihm zu entgleiten droht, und entdeckt in Kunst, Musik, Natur und zwischenmenschlichen Beziehungen neue Hoffnung. Schonungslos ehrlich, aber zugleich poetisch und reflektiert, gewährt Zwischen Himmel und Wahnsinn einen seltenen Einblick in das subjektive Erleben einer Psychose. Dabei verzichtet das Buch auf einfache Antworten und lädt dazu ein, Vorurteile gegenüber psychischen Erkrankungen zu hinterfragen. Die literarische Gestaltung verbindet autobiografische Erfahrungen mit erzählerischen Elementen und macht die innere Welt des Protagonisten eindrucksvoll erlebbar. Ein Buch über das Zerbrechen und Wiederfinden der eigenen Identität - über Angst und Hoffnung, Verzweiflung und Liebe sowie die Suche nach einer universellen Ordnung. Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich für psychische Gesundheit, autobiografische Literatur und tiefgründige Lebensgeschichten interessieren.
Denis Batinic (*25.11.1985 in Schlieren) wuchs in Dietikon auf und stammt aus einer Familie mit kroatischen Wurzeln. Bereits mit 17 Jahren begann er, Gedichte zu schreiben. 2014 schloss er sein Masterstudium in Humangeografie ab. Heute ist er IV-Rentner mit angepasster Beschäftigung sowie als Autor, kreativer Berater und Künstler tätig. Er verbindet analytisches Denken mit kreativen Methoden in den Bereichen Text, Songwriting und Malerei.