Diana Hitzke

Nomadisches Schreiben nach dem Zerfall Jugoslawiens

David Albahari, Bora ¿osi¿ und Dubravka Ugre¿i¿. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 3,0 cm ( B/H/T )
EAN 9783631652695
106,50 €
inkl. MwSt.
468 Seiten
November 2014
Peter Lang

Nach dem Zerfall Jugoslawiens legen David Albahari, Bora osi und Dubravka Ugrei Texte vor, die sich als nomadisches Schreiben bezeichnen lassen. Sie handeln von der Migration der Protagonist_innen und stellen Bewegungen durch literarische Verfahren her. Kulturelle Transformationen und Destabilisierungsprozesse bilden nicht nur den Hintergrund der Texte, sie sind auch Gegenstand der künstlerischen Auseinandersetzung. Das Nomadische ein Gilles Deleuze und Flix Guattari entlehnter und für die literarische Analyse fruchtbar gemachter Begriff wird in der Analyse der Texte sichtbar. Schwerpunkte liegen auf den intermedialen Bewegungen zwischen Tonband und Text bei Albahari, der Imagination einer Gemeinschaft der Staatenlosen bei osi sowie einer Kartografie des Fragments bei Ugrei.

Diana Hitzke studierte Allgemeine und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft/Komparatistik, Musikwissenschaft und Slavische Literaturwissenschaft (Kroatisch) an der Universität Gießen und an der Universität Zagreb (Kroatien).

Inhalt: Nomadisches Schreiben - De- und Reterritorialisierungen - (Intermediale) Bewegungen im Text - Unheimlichkeit - Parallelwirklichkeiten und Anti-Gedächtnis - Autobiografischer Diskurs: De-Facement und Gesichtsmaschine - Gemeinschaft der Staatenlosen - Karten und Mapping - Ansammeln und Aufzählen - Museum/Archiv.