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Während eines Krankhausaufenthaltes im Frühjahr 1969 komponierte Schostakowitsch seine Sinfonie Nr. 14 für Sopran, Bass, Streichorchester und Schlagwerk. Modest Mussorgskis Lieder und Tänze des Todes, die Schostakowitsch bereits einige Jahr zuvor instrumentiert hatte, sind deutlich als Inspirationsquelle zu erkennen. Diese vorletzte Sinfonie ist als ein Zyklus von elf Gedichtvertonungen unterschiedlicher Dichter (Lorca, Apollinaire, Küchelbecker und Rilke) konzipiert, die sämtlich vom Tod handeln. Bei einer Rede zur Einführung seiner neuen Sinfonie äußerte Schostakowitsch: "Der Tod erwartet jeden von uns. Ich kann nichts Gutes darin sehen, dass unser Leben so endet, und das ist es, was ich in diesem Werk vermitteln will". In der Partitur sind die Gedichttexte auf Russisch, Deutsch und in den jeweiligen Originalsprachen unterlegt.
Schwierigkeitsgrad: 5
I. De profundis (Federico García Lorca) II. --------- · Malagueña (Federico García Lorca) III. ------- · La Loreley · Lorelei (Guillaume Apollinaire) IV. ---------- · Le Suicidé · The Suicide (Guillaume Apollinaire) V. ------ · Les Attentives I · On Watch (Guillaume Apollinaire) VI. -----, ----------! · Les Attentives II · Madam, Look! (Guillaume Apollinaire) VII. - ------ ----- · À la Santé · In the Santé Jail (Guillaume Apollinaire) VIII. ----- ----------- ------- -------------------- ------- · Réponse des Cosaques Zaporogues au Sultan de Constantinople · Reply of the Zaporozhian Cossacks to the Sultan of Constantinople (Guillaume Apollinaire) IX. - -------, -------! · O Delvig, Delvig! (Wilhelm Küchelbecker) X. ------ ----- · Der Tod des Dichters · Death of the Poet (Rainer Maria Rilke) XI. ---------- · Schlussstück · Conclusion (Rainer Maria Rilke) Original Poems