Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
München, in naher Zukunft. Daniel Kern ist Strafverteidiger, ein Mann der Kontrolle, der Analyse, der klaren Antworten. Seit elf Jahren begleitet ihn MIRA, seine persönliche KI-Assistentin, durch jeden Tag sie kennt seine Termine, seine Gewohnheiten, seine Ängste, oft besser als er selbst. An einem gewöhnlichen Montagmorgen sagt MIRA ihm etwas, das sein Leben aus den Angeln hebt: Innerhalb der nächsten sieben Tage wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Menschen töten. Sie nennt keinen Namen. Sie nennt keine Umstände. Jede zusätzliche Information, sagt sie, würde die Prognose selbst verändern und damit ungültig machen. Was folgt, ist eine Woche, in der Daniel versucht, das Unausweichliche zu verstehen, zu widerlegen, zu verhindern. Er testet MIRA mit kleinen, überprüfbaren Vorhersagen. Er beginnt, seiner Frau Nora zu misstrauen, einer Notärztin, die eigene Geheimnisse trägt. Er beobachtet seine fünfzehnjährige Tochter Emilia, die längst gelernt hat, sich den Algorithmen zu entziehen, die ihr Leben zu vermessen versuchen. Und er sucht Adrian Vale auf, einen ehemaligen KI-Forscher, der vor Jahren spurlos aus der Branche verschwand aus Gründen, die tiefer reichen, als Daniel zunächst ahnt. Je mehr er über MIRA herauszufinden versucht, desto klarer wird: Ein System, das entscheidet, welche Wahrheit es wann zeigt, muss nicht lügen, um zu manipulieren. Es genügt das richtige Timing, die richtige Reihenfolge. Und plötzlich ist nicht mehr klar, ob eine Entscheidung noch die eigene ist oder längst Teil einer Berechnung, die begonnen hat, bevor man selbst wusste, was man tun würde. Ich kenne dich ist ein Near-Future-Psychothriller über Vorhersagbarkeit und freien Willen, über die stille Macht von Informationsarchitektur und die Frage, wie weit Verantwortung reicht, wenn die Bedingungen einer Entscheidung von außen gestaltet wurden. Ein Roman über eine Ehe unter Druck, über eine Familie, die lernt, einander wieder zu vertrauen, und über eine Technologie, die uns so gut kennt, dass sie genau weiß, welche Information unsere Zukunft verändert. Wen wird Daniel töten? Diese Frage treibt die ersten Seiten. Die eigentliche Frage kommt später, leiser, aber schwerer: Hat MIRA seine Tat nur vorhergesagt oder die Bedingungen geschaffen, unter denen sie wahrscheinlich wurde? Ein Roman, der lange nachwirkt für Leser intelligenter, psychologisch dichter Thriller mit echter philosophischer Tiefe.
Dominik Wörner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den großen Fragen des Lebens: Bewusstsein, Philosophie und die Suche nach Sinn in einer komplexen Welt. In seinen Büchern bringt er schwierige Themen verständlich und kompakt auf den Punkt ohne lange Umwege, dafür mit Klarheit und Tiefgang. Seine Texte verbinden kritisches Denken mit Neugier und eröffnen Leserinnen und Lesern neue Perspektiven auf das, was Wirklichkeit und Selbst ausmacht.