Blick ins Buch

Dominique Jarrassé

Die Tunisreise von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter

'Unsere tunesischen Eindrücke'. 800 col. illustrations. 26,4 cm / 21,8 cm / 2,9 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 392 Seiten
EAN 9783422802346
Veröffentlicht August 2026
Verlag/Hersteller Deutscher Kunstverlag
69,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Im Winter 1904/05 verbringen Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) dreieinhalb Monate in Tunis. Ihre Reise erweist sich als außergewöhnlich ergiebig: 542 Zeichnungen, Gemälde und Fotografien zeugen von der Entdeckung der Orte und der arabischen Kultur. Während ihr Interesse weniger antiken Relikten oder der modernen Stadt gilt, sind sie fasziniert von den Gassen der Medinas, volkstümlichen Szenen, der arabischen Schrift und dem Kunstgewerbe. Die Erfahrungen dieses Aufenthalts prägen Kandinskys Weg zur Abstraktion.Dominique Jarrassé folgt in dieser Publikation der Chronologie der Reise und legt den Katalog in Form eines Reisetagebuchs an, das von Tunis nach Karthago, Sousse und Kairouan führt. Um die "tunesischen Eindrücke" Münters und Kandinskys einzuordnen, identifiziert er Orte und Sujets und zeigt die enge Verflechtung ihrer Werke, die oft gemeinsam vor denselben Motiven entstanden. Die Veröffentlichung präsentiert zum ersten Mal einen nahezu vollständigen Überblick über die während der Tunisreise angefertigten Arbeiten, und damit auch über die bislang unveröffentlichten Zeichnungen von Gabriele Münter. - Deutsche Ausgabe - Erste umfassende Studie und Katalogisierung der Tunesien-Reise von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter - Präsentation von 542 Kunstwerken, etwa die Hälfte davon erstmals publiziert

Portrait

Dominique Jarrassé emeritierter Professor für zeitgenössische Kunstgeschichte an der Universität Bordeaux, lehrt an der École du Louvre, Paris. Seine Forschungen erstrecken sich auf die Kunst des Prix de Rome, die Kolonialkunst und die Ethnisierung der Kunstgeschichte. Langjährige Forschungen in Tunesien zum jüdischen Erbe und zur Kunst der Kolonialzeit. Vor Ort identifizierte er die Werke, die Wassily Kandinsky und Gabriele Münter während ihres Aufenthalts 1905 geschaffen hatten. Isabelle Jansen seit 2011 Kuratorin und Geschäftsführerin der Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind der Expressionismus, insbesondere die Kunst von Gabriele Münter sowie die deutsch-französischen Kunstbeziehungen.

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