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Leon ist siebzehn und eigentlich ganz normal. Bis das blaue Licht seines Handys zum einzigen echten Freund wird. Was als neugieriges Scrollen beginnt, entwickelt sich schnell zu etwas, das ihn schluckt: endlose Nächte, schwindende Freunde, fallende Noten und eine Scham, die sich wie Gift in ihm festsetzt. Je tiefer er in die Welt aus Porno und endlosem Content eintaucht, desto leiser wird alles andere - die Stimmen seiner Freunde, der Blick seiner Mutter, sogar sein eigenes Gefühl für sich selbst. Als die Panik eines Nachts so groß wird, dass er zum ersten Mal wirklich merkt, dass er die Kontrolle verloren hat, trifft Leon eine Entscheidung: Es muss aufhören. Egal, wie sehr es wehtut. Was folgt, ist kein gerader Weg. Rückfälle. Leere. Tage, an denen die Langeweile gefährlicher ist als jeder Trigger. Und dann, ganz langsam, etwas anderes: echte Gespräche, neue Rituale, der eigene Körper, der sich wieder meldet - und die schmerzhafte Erkenntnis, dass Freiheit auch Verlust bedeutet. *Der Teufel des 21. Jahrhunderts* ist ein schonungslos ehrlicher Young-Adult-Roman über Handysucht, Pornosucht und den langen, unperfekten Weg zurück ins eigene Leben. Eine Geschichte über Scham, Rückschläge und die stille Stärke, die entsteht, wenn man sich entscheidet, wieder hinzuschauen - auf sich selbst und auf die Welt. Für alle, die wissen, wie laut die Stille hinter dem Bildschirm sein kann.
Elias Bergmann ist Autor mit dem Herzen für Freiheit und Klarheit. Er hat sich intensiv mit den Herausforderungen der modernen Welt auseinandergesetzt und zeigt Wege auf, wie Menschen sich aus zerstörerischen Süchten wie Pornografie- und Handysucht befreien können.