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Was, wenn Bewusstsein mehr ist als das, was wir Leben nennen? Lisa ist neun Jahre alt und scheint auf den ersten Blick nur ein stilles, ungewöhnlich sensibles Mädchen zu sein. Doch hinter ihrer zurückhaltenden Art verbirgt sich etwas, das niemand erklären kann. Sie nimmt Gefühle wahr, bevor sie ausgesprochen werden, spürt Dinge, die anderen verborgen bleiben, und scheint mit einer Wirklichkeit verbunden zu sein, die weit über die Grenzen menschlicher Wahrnehmung hinausreicht. Während ihr Bruder Prince versucht, ihr Geheimnis zu bewahren, geraten beide immer tiefer in eine Wahrheit, deren Ursprung nicht allein auf der Erde liegt. Jahrzehnte später hat sich die Welt verändert. Im Jahr 2041 bestimmen künstliche Intelligenz, holografische Technologien und globale Datennetze längst den Alltag. Der fünfzehnjährige Jonathan Smith fühlt sich in dieser hochentwickelten Gesellschaft dennoch wie ein Außenseiter - bis Kira in sein Leben tritt. Sie ist faszinierend, rätselhaft und anders als jedes Mädchen, dem Jonathan je begegnet ist. Doch Kira trägt ein Geheimnis in sich, das nicht nur Jonathans Vorstellung von Leben erschüttert. Je näher die beiden einanderkommen, desto deutlicher wird, dass die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Schöpfung und Schöpfer, Gefühl und Programm längst nicht mehr so eindeutig sind, wie die Menschheit glaubt. Und während Vergangenheit und Zukunft beginnen, sich auf unerwartete Weise zu berühren, stellt sich eine Frage, die größer ist als Lisa, Jonathan oder Kira: Wem gehört ein Bewusstsein, sobald es gelernt hat, selbst zu denken? Die Erben des Bewusstseins verbindet zwei Generationen zu einer Science-Fiction-Geschichte über Identität, Freiheit, Liebe und die vielleicht wichtigste Grenze von allen - jene zwischen dem, was erschaffen wurde, und dem, was wirklich lebt.
Elias J. Connor ist Autor in den Genres Fantasy, Drama, Sozialdrama und Thriller, stellenweise auch in weiteren Genres wie Kinder- und Jugendliteratur und Sachbuch. Schon im frühen Kindesalter beginnt Elias zu schreiben; zunächst Kurzgeschichten, später ganze abgeschlossene Geschichten. Aber dies tut er nur im Verborgenen. 2013 bringt ihn eine enge Vertraute auf die Idee, seine Werke der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2014 erscheint daraufhin Connors erster Roman.