Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
Zwischen 1789 und 1829 erlebte der deutschsprachige Raum erst die Umwälzungen der Französischen Revolution und der Napoleonischen Kriege, dann die Restauration. In dieser Zeit wurden die Konturen des Rechts im Diskurs ausgehandelt. Am Begriff des Nationalgesetzbuchs entzündete sich eine zugespitzte Debatte, überfrachtet mit nationalen Hoffnungen und dem Wunsch nach Einheit. Gleichzeitig bestimmte ein Diskurs aus politischen, literarischen, publizistischen und wissenschaftlichen Äußerungen, welche Rechtsnormen Geltung erlangten oder abgelehnt wurden. Mit den Mitteln der Kritischen Diskursanalyse nach Jäger und Foucault zeichnet diese Studie jene Auseinandersetzung nach und macht deutlich, dass auch die Nichtbeachtung eines Gesetzbuchs ist ein diskursiver Akt ist. Im Kaisertum Österreich wurde mit dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch eine moderne Kodifikation eingeführt, während in den restlichen deutschsprachigen Staaten die Entwicklung andere Wege nahm.
Erik Kravets ist Rechtsanwalt und Partner der schifffahrtsrechtlichen Kanzlei Kravets & Kravets in Cuxhaven. Er absolvierte seinen Master of Arts in Germanistik an der University of Edinburgh und wurde an der Leuphana Universität Lüneburg zum Dr. phil. promoviert. Als europäischer Korrespondent des Magazins The Maritime Executive berichtet er seit 2016 über wirtschaftliche und geopolitische Fragen der Schifffahrt. Er wurde 2024 in Temple Terrace, Florida, zum Mitglied des Stadtrats gewählt. In Vorbereitung ist "Domina", der Auftakt seiner historischen Romantrilogie über die antike Römerin Fulvia.