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Als junger Mann schließt sich Emil Huk (1911-1989) den Kommunisten an und widmet sein Leben dem Kampf gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Er überlebt Verhaftung, Internierungslager, das Exil in Frankreich und die papierlose Existenz in der Schweiz. Nach seiner Rückkehr bleibt er dem Stalinismus verbunden, bis er sich nach der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 von der Idee der Diktatur des Proletariats lossagt ...
Mit seinem Buch wendet sich Ernst Strouhal erneut seiner außergewöhnlichen Familiengeschichte zu. Entstanden ist dabei nicht nur das Porträt eines bemerkenswerten Vaters, sondern auch eine eindringliche Erzählung über das 'kurze 20. Jahrhundert' und den beschwerlichen Weg zur Demokratie.
Ernst Strouhal, geboren 1957 in Wien, Autor und Kulturwissenschaftler, war Universitätsprofessor an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sein umfangreiches essayistisches Werk umfasst zahlreiche Buchpublikationen und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik 2010 sowie dem Preis der Stadt Wien für Publizistik 2025.