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War die militärische Elite der Wehrmacht auch eine ideologische - eine Elite des 'Führers'? Frederik Müllers nähert sich mithilfe unerforschter Quellen der bislang kaum diskutierten Frage nach der Mentalität der vermeintlichen militärischen Auslese der NS-Zeit: der Waffen-SS und der Fallschirmjäger der Wehrmacht. Die Studie untersucht anhand von Abhörprotokollen deutscher Kriegsgefangener, wie diese über das NS-System und den Krieg sprachen und dachten. Müllers ergänzt die Forschung zu den militärischen Verbänden des 'Dritten Reiches' um einen wichtigen Band, der erstmals die Einstellung und Loyalität der militärischen Elite im Nationalsozialismus hinterfragt.
Frederik Müllers, geboren 1985, studierte Geschichte und Deutsch an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Für seine Examensarbeit erhielt er den Wilhelm-Deist-Preis für Militärgeschichte 2011 sowie den Förderpreis des Werner-Hahlweg-Preises für Militärgeschichte und Militärtechnikgeschichte 2012. Er ist Mitglied im Arbeitskreis Militärgeschichte, Lehrbeauftragter der JGU Mainz und arbeitet seit Oktober 2011 im Projekt "Die Kriegstagebücher des Theodor Habicht".