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Im Band 8 der Schleifspur des Geschwindigkeitsmessers im Fluchtrausch gibt der Herausgeber einen Überblick über das gesamte Tagebuch und die bisher in der Edition peregrini gedruckten Auszüge. Die Jahrgänge 1995 bis 2000 wurden in den Bänden 1 bis 7 vollständig abgedruckt. Aus den Jahren 2000 bis 2006 wurden nur einige wenige Texte aus dem Tagebuch in den Band 8 aufgenommen. Die Gedichte aus dieser Zeit sind vollständig enthalten.
Gino Hahnemann wurde am 24. September 1946 in Jena als Karl-Heinz Tanzyna geboren und verstarb am 17. April 2006 in Berlin. Er war ein deutscher Schriftsteller, Architekt, Regisseur und Künstler, der die unabhängige Kunstszene der DDR mit prägte. Zwischen 1982 und 1987 drehte er über 20 Super-8-Filme und organisierte Performances in Berliner Hinterhöfen. Seine Filme wurden ab 1985 auf Festivals in New York und West-Berlin gezeigt. Zudem gestaltete er Bühnen- und Kostümbilder für verschiedene Theater. Nach dem Mauerfall erhielt er ein Gaststipendium der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart und war Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Es folgten zahlreiche Buchpublikationen, darunter Exogene Zerrinnerung (1994), Sizilien schweigt (1997) und Allegorie gegen die vorschnelle Mehrheit (2000). Sein Nachlass liegt im Archiv der Akademie der Künste in Berlin.