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Auf der Grundlage von Dokumenten in Land-, Kirchen- und Stadtarchiven nennt das Buch in Kurzform die Würdigungen für Gefallene, Vermisste und Verstorbene des Ersten Weltkriegs in den unterschiedlichen Formen, ob Kriegerdenkmal, Gedenktafel, Glasmalerei, Glocken oder Ähnliches. Dabei werden alle Gemeinden, die Ende der zwanziger Jahre zur Pfalz gehörten, in alphabetischer Reihenfolge berücksichtigt. Initiative, Planung, Finanzierung und Gestaltung sowie die zeitgenössische Deutung werden dazu je nach Quellenlage aufgezeigt. Dabei werden die verschiedenen Stufen der Entwicklung der Kriegerdenkmäler sichtbar von der Trauer zu Beginn der zwanziger Jahre bis hin zum Totenkult in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Kriegerdenkmäler wurden nach Aussage des Speyerer Oberbürgermeisters zu Brücken vom Zweiten ins Dritte Reich. Die nur unvollständige Überlieferung der Geschichte der einzelnen Objekte macht deutlich, dass diese Übersicht nur ein Anfang sein kann als Anstoß und Orientierung für die lokale Geschichtsforschung.
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