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Helmut Lethen, geboren 1939, gehört zu den intimsten Kennern der klassischen Moderne. Von 1977 bis 1996 lehrte er an der Universität Utrecht, anschließend übernahm er den Lehrstuhl für Neueste Deutsche Literatur in Rostock. Zahlreiche Veröffentlichungen, insbesondere zur deutschen Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Sein Buch "Verhaltenslehre der Kälte. Lebensversuche zwischen den Kriegen" (1994) gilt als Standardwerk.
Helmut Lethen (1939-2026) zählt zu den prägenden Denkern der Gegenwart und zu den charismatischsten Vertretern der Kulturwissenschaften in Deutschland. Er lehrte in Utrecht und Rostock, bevor er 2007 die Leitung des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien übernahm. Sein Buch «Verhaltenslehren der Kälte» (1994) gilt als Standardwerk, für «Der Schatten des Fotografen» erhielt er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse. Über «Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug» (2020) schrieb die «Süddeutsche Zeitung»: «Helmut Lethens Lebenserinnerungen lesen sich wie die Autobiographie einer Generation ... Vor allem aber ist das Buch ein echter Bildungsroman.» Zuletzt erschien «Stoische Gangarten. Versuche der Lebensführung» (2025), «ein gedankenfunkelnder Essay von persönlicher Dringlichkeit», so die Jury der Sachbuch-Bestenliste von «Zeit», ZDF und Deutschlandfunk Kultur.