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Lady Rosalind Marchmont führt ein Doppelleben, von dem niemand ahnt. Tagsüber die wohlerzogene Tochter aus gutem Hause - doch in braunes Packpapier gehüllt, versteckt im Nähkorb zwischen halbfertigem Kissenbezug und blauer Wolle, liegen ihre wahren Waffen: scharfzüngige Essays über Land, Macht und die scheinheilige Wohltätigkeit der feinen Gesellschaft, veröffentlicht unter dem Namen "Miss Wyndham". Solange die Feder ihr Geheimnis bleibt, ist Rosalind frei. Doch England im Jahr 1816 ist ein kleines Pflaster, und ein Mann, der zu genau hinsieht, könnte alles zum Einsturz bringen - ihren Ruf, ihre Familie und ein Herz, das sie so sorgfältig hinter Worten verborgen hat. Band 3 der "Wyndham-Saison": eine kluge, funkelnde Regency-Romanze über Mut, Meinungsfreiheit und eine Frau, die sich weigert zu schweigen.
Isabella Ward-Whiteley, Jahrgang 1992, ist eine leidenschaftliche Chronistin der Regency-Ära, die es versteht, den glanzvollen Esprit der Londoner Ballsäle mit der emotionalen Tiefe moderner Frauenfiguren zu verweben. Ihre Romane zeichnen sich durch messerscharfe Dialoge, historische Präzision und jene knisternde Spannung aus, die entsteht, wenn gesellschaftliche Konventionen auf unbändiges Verlangen treffen.
Nach ihrem Studium der Literaturwissenschaften vertiefte sie sich in die Archive des frühen 19. Jahrhunderts, um jene verborgenen Geschichten aufzuspüren, die zwischen den Zeilen der Geschichte stehen.