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Das Häuserbuch Langenburg erschließt die Geschichte der Stadt von ihren Gebäuden her. Erfasst sind die bis 1900 errichteten bürgerlichen Wohnhäuser sowie herrschaftliche, staatliche und kommunale Wohn-, Nutz- und Verwaltungsgebäude. Jan Wiechert knüpft mit diesem Band an die lange Tradition der Häuserforschung in Langenburg an, die bis zum Häuserverzeichnis des Pfarrers Johann Christian Wibel aus dem 18. Jahrhundert zurückreicht. Das Buch beruht auf intensiven Recherchen, vor allem im Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein und im Stadtarchiv Langenburg. Ausgewertet wurden unter anderem Gült- und Lagerbücher, Schatzungsbücher, Kaufbücher, Inventuren und Teilungen, Güterbücher und Kirchenbücher.
Die Sammlung der Daten, insbesondere auch zur Abfolge der Besitzerinnen und Besitzern, lädt in vielfältiger Weise zu weiteren Forschungen ein.
Jan Wiechert, Jahrgang 1982, lebt als freiberuflicher Autor und Historiker in Öhringen. Sein besonderes Interesse gilt der Rechts-, Kriminal- und Sozialgeschichte des deutschen Südwestens, insbesondere der Region Hohenlohe. Er ist vor allem als Dozent, Vortragender und Geschichtsvermittler tätig, zudem veröffentlicht er regelmäßig Aufsätze und Bücher. Mit "Was zwischen Schwanz und Rüssel ist" legt er - erstmals als Herausgeber - seine fünfte eigenständige Publikation vor. Zuvor erschienen bereits "Böse alte Zeit - Kriminalfälle aus der hohenlohischen Geschichte" (Gmeiner Verlag, 2017), "Scheidung mit dem Beil - Das Schicksal der Maria Dorothea Huther - Ein Kriminalfall des 18. Jahrhunderts" (Gmeiner Verlag, 2018), "Die Waldenburger Fastnacht" (Molino Verlag, 2020) und "Böse alte Zeit II - Neue Fälle aus der hohenlohischen Geschichte" (Gmeiner Verlag 2021).