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Giftmord - Die unsichtbare Waffe: Acht historische Fälle und die Grenzen von Justiz und Wissenschaft Schweiz, 1864: Ein junger Metzger vergiftet seine Eltern mit Arsen in einer Wurst. Berlin, 1923: Zwei Frauen werden beschuldigt, ihre Ehemänner mit Gift umgebracht zu haben - doch die Wahrheit ist komplexer. Wien, 1938: Eine Frau wird wegen vierfachen Mordes mit Thallium hingerichtet - doch war sie wirklich schuldig? Von den ersten Arsennachweisen im 19. Jahrhundert bis zu modernen Rattengiften wie Thallium: Dieses Buch erzählt die spannende Geschichte des Giftmords - und zeigt, wie Justiz, Wissenschaft und Medien um die Wahrheit rangen. Anhand von acht historischen Fällen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert der Autor, wie Giftmorde aufgedeckt, verfolgt und gedeutet wurden. Dabei wird klar: Das Gift selbst war selten das Problem. Entscheidend war, was Ärzte, Chemiker, Ermittler und Gerichte aus seinen Spuren machten - und wie die Öffentlichkeit diese Geschichten weitererzählte. Mit präziser Quellenkritik und packender Erzählweise entlarvt das Buch Mythen, Justizirrtümer und mediale Verzerrungen. Es zeigt, wie forensische Methoden sich entwickelten, warum Frauen oft als "Giftmischerinnen" stigmatisiert wurden und welchen Einfluss politische Systeme auf Urteile hatten. Ein faszinierendes Buch für True-Crime-Fans, Geschichtsinteressierte und alle, die wissen wollen, wie aus Verdacht Schuld wird - und warum die Wahrheit oft im Dunkeln bleibt. Null Papier Verlag
Jürgen Schulze ist Verleger, Senior Fullstack Developer, Autor und Berater. Nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften arbeitete er zunächst als Programmierer und verbindet seitdem technisches Denken mit unternehmerischer Praxis. Seit 2011 führt er den Null Papier Verlag als Ein-Mann-Unternehmer. Seine Titel erscheinen in allen relevanten E-Book-Kanälen; insgesamt wurden mehrere Millionen Exemplare verkauft.
Titel Impressum Inhaltsverzeichnis Das weitere Verlagsprogramm Hinweis zur Entstehung dieses Buches Warum Giftmord? Werkzeuge des Verdachts Johann Heinrich Furrer: Arsen, Familienmord und die frühe Schweiz Marie Jeanneret: Pflege, Verdacht und die Schwierigkeit der Opferzählung Grete Beier: Zyankali, Schwurgericht und mediale Verdichtung Karl Hopf: Gift, Exhumation und die Grenzbereiche der Forensik Ella Klein und Margarete Nebbe: Arsen und Öffentlichkeit Milica Vukobrankovics: Wiederholung, Freispruch und spätere Verurteilung Riedel-Guala: Ein Giftmordprozess als Erkenntnisproblem Martha Marek: Thallium, Zwischenkrieg und moderne Giftlogik Was die acht Fälle über Recht, Gesellschaft und Toxikologie sichtbar machen ____ENDE____