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Eva, eine gläubige Christin, hat sich unsterblich in einen katholischen Priester verliebt und leidet schrecklich unter den Zwängen des Zölibats. Ihr Leid klagt sie ihrem platonischen Freund Wolfgang, der sie anlässlich des bevorstehenden Weihnachtsfestes besucht. Dabei kommt man auf die Entstehung des Christentums zu sprechen und im weiteren Verlauf auf das erstaunliche Faktum, dass die Geburt des Erlösers nicht schon 2000 Jahre, sondern erst 2000 Jahre zurückliegt. "Weil, überleg einmal, wie viele Generationen davor unerlöst bleiben mussten." Kaum weniger erstaunlich finden beide, dass gerade die am frühesten christianisierten Gebiete dem Christentum später wieder verlorengegangen sind. Und da erhebt sich ganz von selbst die heikle Frage: Warum hat der liebe Gott nicht verhindert, dass sein Erlösungswerk von den Muslimen zunichte gemacht wird? Er ist doch allmächtig. Auszug aus dem Roman "Ich bin krank vor Liebe. Geliebter Gottesmann", erweitert. Mit einer Abbildung.
Geboren 1940 in Wien, studierte Karl Plepelits Klassische Philologie, Alte Geschichte und Anglistik, plagte Schüler mit Latein, Griechisch und Englisch, vertrat die Österreichische Akademie der Wissenschaften als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Thesaurus linguae Latinae in München, veröffentlichte wissenschaftliche Artikel auf dem Gebiet der Latinistik, Gräzistik und Byzantinistik und übersetzte griechische Romane der Antike und des Mittelalters (erschienen im Hiersemann Verlag, Stuttgart).