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Wir werden der Frage nachgehen, warum wir überhaupt sterblich sind. Dabei werden wir feststellen, dass es durchaus unsterbliche Lebewesen gibt. Wir werden die Folgen von Unsterblichkeit untersuchen und analysieren, welche Art von Unsterblichkeit wir eigentlich anstreben. Dazu sehen wir uns auch Versprechen religiöser Unsterblichkeit an. Danach geht es um biotechnologische Projekte, die unseren Körper unsterblich machen wollen: Das Einfrieren des Körpers, die Alterungsforschung, sowie technische Implantate bis hin zum Cyborg. Es folgen Projekte digitaler Unsterblichkeit mit Hilfe von Computertechnologie. Um diese einzuschätzen zu können, werfen wir einen Blick auf die Funktionsweise unseres Gehirns und Phänomene wie das Bewusstsein. Es gibt bereits Chatbots und digitale Avatare als unsterbliche Erinnerung. Neu sind Projekte der Digitalisierung des Gehirns selbst, das alle Informationen enthält, die uns als Person ausmachen. Heute steuern Gehirne über Neuroimplantate Computer, in wenigen Jahren werden Gehirne mit KI-Computern verbunden. Später könnten unsere Gehirninformationen durch Mind-Uploadig auf langlebige Datenspeicher hochgeladen und durch Supercomputer emuliert werden.
Diplom-Ingenieur, Autor und Verleger