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Fußball ist weit mehr als ein Spiel. Fußball ist pure Leidenschaft. Er verbindet ganze Generationen und Nationen. Hören wir heute das Wort Fußball, denken wir längst nicht mehr nur an Doppelpässe, Blutgrätschen, spektakuläre Tore und glorreiche Pokalnächte. Wir denken auch an Identität, Ästhetik, Politik und Kapitalismus.
Es ist die faszinierende und zugleich widersprüchliche Schönheit jener Fußballkultur, die uns in ihren Bann zieht: von den Choreografien der Ultras bis zu Kabinen-DJs, von Streetwear-Ästhetik bis zu Stadionritualen, von Working-Class-Wurzeln bis zur globalen Medienbühne. Auf dieser - teils sehr persönlichen - journalistisch-essayistischen Reise führt Marcus Bölz uns durch die emotionale, ästhetische, sensuelle und politische Dimension des Spiels und geht der Frage nach, was der Fußball mit uns macht. Und was wir aus ihm machen. Für Marcus Bölz ist klar: Wer die Kultur des Fußballs versteht, versteht mehr von dieser Welt. Und vielleicht auch ein wenig mehr von sich selbst.
Möchten Sie wissen, warum Gigi Buffon mit dem Pfosten spricht? Wie ein Gin Tonic schmeckt, wenn Thomas Tuchel ihn mixt? Warum es für den Fußball insgesamt gut ist, wenn Joshua Kimmich Obst gegen die Wände von Kantinen wirft? Und überhaupt: Was Fußballkultur eigentlich genau sein soll? Dann lesen Sie dieses Buch!
Marcus Bölz ist Journalist, Medienwissenschaftler und Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt Sportjournalismus. Nach seinem Journalistik- und Psychologiestudium in Dortmund arbeitete er als Sportredakteur und freier Journalist, unter anderem für die dpa, zeit.de, die Schwäbische Zeitung, die Deutsche Welle und die Frankfurter Rundschau. Seit 2014 ist er Professor für Journalistik mit dem Schwerpunkt Sportpublizistik an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und leitet dort das Institut für Sportkommunikation.
Bölz verbindet wissenschaftliche Forschung mit praktischer Medienarbeit und engagiert sich darüber hinaus in der journalistischen Ausbildung und in der Fortbildung von Leistungssportlern und Profisportvereinen.