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Hitze, Staub und harte Arbeit lassen aus verwehten Spuren eine Jahrtausende alte Siedlung lebendig werden. Vergrabene Träume verbinden sich mit historischen Skizzen von den Mongolen zu den Hethitern, zu Atatürk und weiter ... Launig geschrieben verbindet Marianne Manda die Freuden und Schrecken einer archäologischen Grabung im tiefsten Kurdistan mit einer durch die Geografie determinierten Zeitreise zum Werden der Türkei. Mit Göttern und Flöhen im Gepäck findet sie Geschichten, wo das Gestern im Heute lebendig wird. Melancholisch, schön, wild, schräg die Ausgrabung, die Zeitfenster sachlich - fast sachlich.
Marianne Manda ist studierte bildende Künstlerin, Maschinenbauerin, Garten- undLandschaftsgestalterin und erwarb an der Sprengschule Dresden den Erlaubnisschein für Spreng- und Pyrotechnische Einsätze. Sie lebte und zeichnete auf archäologischen Ausgrabungen über 35 Jahre in der Türkei, in Syrien, in den Emiraten und davon volle 20 Jahre im Jemen. Seit 2011 verbringt sie die Winter in Kairo und zeichnet weiterhin in Äthiopien archäologische Funde. Marianne Manda erhielt 2018 den von der Deutsch-Arabischen Gesellschaft (d.a.g.) erstmalig vergebenen Carsten-Niebuhr-Preis für besondere Verdienste um den deutsch-arabischen Kulturaustausch.