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Eine neue Konfession bedeutete oft auch neue Behörden, neue Netzwerke und neue Grenzen des Vertrauens. Dieser Band betrachtet die Reformation aus der Perspektive wirtschaftlicher Ordnung. Er verfolgt den Umgang mit Kirchengut, die Neuorganisation sozialer Hilfe, die Wanderung qualifizierter Gruppen und den wachsenden Finanzbedarf territorialer Staaten. Dabei wird sichtbar, dass Märkte weder unabhängig von Religion funktionierten noch vollständig von ihr bestimmt wurden. Kaufleute, Gemeinden und Obrigkeiten verbanden Überzeugung mit Pragmatismus. Die Darstellung macht verständlich, warum wirtschaftlicher Wandel im Europa der Reformation zugleich lokal geprägt und überregional verflochten war.
Schreibt über Kunstgeschichte, Symbolik und den politischen Einfluss visueller Kultur im Wandel der Zeit.