Sabine Stürmer

Mühlenrecht im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken während des 18. Jahrhunderts

Ein Beitrag zum Wirtschaftsrecht eines deutschen Kleinstaates im Alten Reich. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
EAN 9783631323229
105,65 €
inkl. MwSt.
312 Seiten
Februar 1998
Peter Lang

Das Mühlenrecht im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken während des 18. Jahrhunderts ist ein unübersichtliches Aggregat von Rechtsbestimmungen und wurde aus wissenschaftlicher Sicht bisher weder aufgearbeitet noch eingegrenzt. Ziel dieser Arbeit ist eine klare, geschlossene Erfassung der Materie. Das Quellenmaterial wird systematisch dargestellt, in rechtliche Strukturen eingeordnet und ausgewertet. Die Darstellung bleibt aber nicht nur auf Norminterpretationen beschränkt, auch die Rechtspraxis wird einbezogen. Mühlenrechtsgewohnheit, Mühlenordnung und Mühlenbrief sind als Essentialien des Mühlenrechtes zu begreifen. Die sich verändernde Rolle dieser Grundelemente in der vom Merkantilismus geprägten Umbruchzeit des 18. Jahrhunderts wird herausgearbeitet.

Die Autorin: Sabine Stürmer, geboren 1962 in Saarlouis. Studium der Rechtswissenschaften und 1. Staatsexamen an der Universität Saarbrücken. 2. Staatsexamen in Rheinland Pfalz. Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fernuniversität Hagen. Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht, Prof. Dr. E. Wadle, der Universität Saarbrücken.

Aus dem Inhalt: Erscheinungsweisen des Mühlenrechtes - Mühlenrechtsgewohnheit - Mühlenordnungen - Mühlenbriefe - Bestandsverhältnisse - Mühlenbriefe als hoheitliche Rechtsgestaltung zwischen Privileg und Vertrag - Mühlenrecht im Wechselspiel von -brief, -ordnung und -rechtsgewohnheit.