Simone Weil

Cahiers 1

Aufzeichnungen. 1. Auflage. 20,5 cm / 12,5 cm / 2,2 cm ( B/H/T )
EAN 9783446253711
Übersetzer Übersetzt von Elisabeth Edl, Wolfgang Matz
18,00 €
inkl. MwSt.
390 Seiten
Januar 1991
Carl Hanser Verlag

Simone Weils Cahiers, ihre Notizhefte, sind das Kernstück ihrer Schriften und eines der großen intellektuellen und menschlichen Dokumente dieses Jahrhunderts. Das widerständige Denken dieser großen Philosophin, die sich von keiner weltanschaulichen Richtung, keiner politischen Gruppe oder Partei vereinnahmen ließ, spiegelt sich in diesen nie zu einem Abschluß findenden Reflexionsprozessen. Die Form der dauernden Auseinandersetzung mit anderen (Platon, Descartes, Spinoza, Shakespeare, Racine, Goethe oder mit den indischen heiligen Schriften, der Bibel und dem Mystiker Jean de la Cruz) war für Simone Weil Voraussetzung, unter der sich ihre Gedanken entwickeln konnten; das Gespräch, nicht das geschlossene philosophische System entsprach der ihr eigenen Offenheit, die große Aufmerksamkeit verdient.

Simone Weil, 1909 in Paris geboren und 1943 im englischen Exil gestorben, gehört zu den Gestalten des 20. Jahrhunderts, die alle Raster sprengen. Sie war politisch und sozial stark engagiert und entwickelte sich zu einer bekannten Mystikerin.