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Ein poetisch-politischer Essayband über Grenzen, Kolonialismus, Tourismus und die westliche Gewalt gegen die Welt
Die Menschen bewegen sich nicht gleich. Das weiß, wer jemals an einer Flughafengrenzkontrolle oder Landesgrenze stand: was für die einen ein Durchgangstor ist, ist für andere eine unüberwindbare Mauer. Sinthujan Varatharajah schreibt über das Reisen und den modernen Tourismus, diese vermeintlich harmlose westliche Kulturpraktik, die trotz ihrer Zerstörungen vielerorts noch immer als Lebensversprechen gilt. Varatharajahs einzigartige Beobachtungen und Analysen zeigen vielschichtig, was unsere Gegenwart in jedem Begegnen und Berühren zerreißt. Dieses so politische wie lyrische Buch kann diesen Prozess nicht rückgängig machen. Aber zeigen, wie neues Wissen ganze Weltsichten für immer verändern kann.
--------- ------- (Sinthujan Varatharajah) ist ein*e eelam tamilische Essayist*in und politischer Geograph*in. Ihr*Sein Schreiben beschäftigt sich mit Fragen der Staatenlosigkeit, Vertreibung und kolonialen Moderne, die darin aus Blickwinkeln der Infrastruktur, Logistik und der gebauten Umwelten untersucht werden. Nach jahrzehntelanger politischer Arbeit für den Schutz und die Emanzipation von Asylsuchenden sowie für die juristische Aufarbeitung staatlicher Verbrechen erschien 2022 bei Hanser ------- erstes Buch 'an alle orte, die hinter uns liegen'. Gemeinsam mit Moshtari Hilal, veröffentlichte ------- ihren*seinen zweiten Gesprächsband, 'Hierarchien der Solidarität', 2024 bei Wirklichkeit Books.