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Die Plazenta ist nicht nur das Wunderorgan der Schwangerschaft. Was inzwischen fast vergessen ist: Der "Mutterkuchen" wird in Hebammenkunde und integrativer Medizin teilweise schon seit Jahrhunderten als Heilmittel verwendet. In "Plazenta Power" schildern die Ärztin Dr. Sophia Johnson und die Wissenschaftlerin Jana Pastuschek aus fachlicher Sicht die Funktion der Plazenta während der Schwangerschaft, nehmen aber vor allem die Plazenta als Heilmittel in den Fokus und gehen auch auf den Trend der Plazentophagie, den Verzehr der eigenen Plazenta, ein. Im Zentrum des Buches stehen die Forschungsergebnisse aus dem Placenta-Labor des Universitätsklinikums Jena, wo die Autorinnen untersucht haben, welche Hormone, Spurenelemente und Mikroorganismen in der menschlichen Plazenta vorhanden sind und ob der Verzehr des Mutterkuchens ein medizinisches Risiko darstellt.
Dr. med. Sophia K. Johnson studierte Humanmedizin an der Universität Witten/Herdecke mit Studienaufhalten in Tansania, Russland, USA, Schottland, Österreich und Italien. Schon während des Studiums erweiterte sie ihre Ausbildung und nahm am universitären Curriculum der Chinesischen Medizin und der Anthroposophischen Medizin teil. Seit 2014 arbeitet sie wissenschaftliche und promovierte am Placenta-Labor des Universitätsklinikums Jena. Sie lebt mit ihrer Familie in Weimar und arbeitet dort mit dem Schwerpunkt integrative Frauenmedizin.