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Dieses Open-Access-Buch untersucht, wie Menschen im Alter von 50 Jahren und älter einen Berufswechsel vollziehen – etwa vom Manager zum Winzer. Mithilfe der Dokumentarischen Methode werden biografisch-narrative Interviews und Bilder ausgewertet und handlungsleitende Orientierungen bei solchen Übergängen rekonstruiert. Die Ergebnisse zeigen: Der Beruf bleibt auch im späten Erwerbsleben identitätsstiftend und Weiterbildung folgt als Anpassungsleistung auf den Berufswechsel.
Mit theoretischem Bezug auf die Wissenssoziologie Karl Mannheims und die Praxeologische Wissenssoziologie Ralf Bohnsacks eröffnet die Arbeit neue Perspektiven auf (Weiter-)Bildung, Beruf und Biografie im späteren Lebensverlauf.
Stefan Rundel ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Organisationspädagogik der Universität der Bundeswehr München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Veränderungen der Arbeitswelt, Digitalisierung, Bild und Sprache sowie die Dokumentarische Methode.
Berufsgruppenwechsel im Kontext von Arbeit, Beruf und Erwachsenenbildung – einleitende Bemerkungen.- Berufsgruppenwechsel als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Forschung.- Konjunktive Erfahrungsräume als Strukturierung der Alltagswelt – eine theoretische Perspektive auf Berufsgruppenwechsel.- Methodologische Überlegungen zu den empirischen Materialsorten Text und materiales Bild und den Begriffen der Dokumentarischen Methode.- Zum methodischen Vorgehen des Forschungsprojektes.- Eine Berufs- und Weiterbildungstypik von Berufsgruppenwechseln.- Konjunktive Erfahrungsräume von Berufsgruppenwechseln – Diskussion der Ergebnisse sowie theoretische und methodologische Anschlüsse.- Grenzen der Studie und Ausblick.
E-Mail: ProductSafety@springernature.com