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1858 heiratete die englische Prinzessin Victoria den preußischen Thronfolger. Dieser bestieg als Friedrich III. 1888 den Thron und regierte nur 90 Tage. Seine Witwe zog sich vom politischen Leben zurück. Die Bedeutung der Mutter Wilhelms II. geht weit über ihren Versuch hinaus, Preußen nach englischem Vorbild zu liberalisieren. Die Beiträge des Bandes schildern das politische, soziale und kulturelle Engagement Victorias und ihre Rolle als hellsichtige Kritikerin der wilhelminischen Politik.
Grußwort der Princess Royal Prinzessin Anne von Großbritannien
Einführung Rainer von Hessen
Das Haus Sachsen-Coburg und die europäische Politik des 19. Jahrhunderts Niall Ferguson
Victorias Kindheit und Erziehung Sheila de Bellaigue
Victoria in Deutschland Politische Zielvorstellungen der jungen Kronprinzessin Hannah Pakula
Victorias Schwester in Darmstadt Großherzogin Alice von Hessen und bei Rhein Eckhart G. Franz
Victoria und die deutsche Frauenbewegung Margit Göttert
Victoria in Kronberg und Homburg Barbara Dölemeyer
Victoria als Malerin, Sammlerin und Mäzenin Inge Eichler
Victoria und Bismarck Michael Epkenhans
Die politischen Auswirkungen der "Battenberg-Affäre" Patricia Kollander
Die Regierungszeit Kaiser Friedrichs III. Iselin Gundermann
Die Kaiserinwitwe als Kritikerin der Persönlichen Monarchie Wilhelms II. John C. G. Röhl