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Wenn Gefühle Worte finden, die lange keinen Namen hatten Ist es nicht das, was alle Künstler tun? Tränen, die nie geflossen sind, Füllen die Farbe, die wir verwenden. Alina April Smith hat recht. Künstler jagen häufig Gedanken, Gefühlen nach, die erdachten Figuren gehören. Doch gerade bei ihr spürt man sehr intensiv den direkten Zugang zu ihrer Persönlichkeit. Das ist das Besondere an ihrer Lyrik. Ein außergewöhnliches Lyrikdebüt für alle, die in Gedichten nicht Worte suchen, sondern sich selbst.
Alina April Smith, geboren und aufgewachsen in Finnland, vereint in ihrer Biografie finnische und US-amerikanische Wurzeln. Nach Stationen in Deutschland lebt und studiert sie heute in Finnland. Ihre Lyrik ist ein Experimentierfeld der Mehrsprachigkeit, in dem sie sich intuitiv den Themen Heimat, Melancholie, Nostalgie und Schmerz nähert. Das Besondere an ihren Gedichten ist ihr Umgang mit Gefühl. Sie vermeidet Schlagworte und es gelingt ihr gerade dadurch, Tiefe zu erzeugen. Ihr feines Gespür für Zwischentöne sorgt für die Entstehung von etwas sehr Seltenem: Reinheit und Glaubwürdigkeit. Der Gedichtband "Weit vom Boden entfernt" ist ihr Debüt.