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"Sag mir", sagt er, während wir gefesselt und zitternd vor Angst vor ihm auf dem Kellerboden sitzen, "wo ist dein Gott jetzt?" Am 7. Oktober 2023 werden beim Angriff auf das Nova-Musikfestival in Israel mehr als 370 Menschen getötet. Bar Kupershtein arbeitet dort als unbewaffneter Sicherheitsmitarbeiter. Als die Angreifer kommen, bleibt er und rettet durch sein entschlossenes Eingreifen Hunderte Leben. Noch während des Angriffs telefoniert er mit seiner Familie: "Alles gut, ich evakuiere hier gerade Leute und bin bald wieder zu Hause." Doch Bar wird von der Hamas entführt und in den Gazastreifen verschleppt. 738 Tage lang wird er als Geisel gehalten - ohne Sonnenlicht in den Tunneln der Hamas, geprägt von Hunger, Angst und ständiger Ungewissheit. Er kämpft ums Überleben, um seine Würde und gegen die zunehmende Verzweiflung. Dennoch unterstützen sich Bar und die anderen Gefangenen gegenseitig und teilen das Wenige, was sie haben. Getragen von Glauben und Gebeten hält Bar an einer Hoffnung fest: Eines Tages wird er nach Hause kommen ... Dies ist seine Geschichte. Und ein eindringliches Zeugnis dafür, dass Menschlichkeit stärker ist als Hass.
Bar Kupershtein, geboren 2002 in Israel, arbeitete als Sicherheitsmitarbeiter und Sanitäter auf dem Nova-Musikfestival, als dieses am 7. Oktober 2023 von der Hamas angegriffen wurde. 738 Tage verbrachte Kupershtein als Geisel unter lebensbedrohlichen Bedingungen in Gefangenschaft. Am 13. Oktober 2025 wurde er freigelassen und kehrte zu seiner Familie zurück. Seitdem erzählt er öffentlich von seinen Erfahrungen und setzt sich für die Erinnerung an die Geiseln und ihre Familien ein.