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In einer kleinen Stadt in den Südstaaten scheint in der Hitze alles stillzustehen. Da ist Mick, die den Kopf voll klassischer Musik hat - doch zu Hause dreht sich alles ums Geld, das nie reicht. Da ist Jake, der von der Revolution träumt, einer gerechten Welt - aber trinkt und dann zu Gewalt neigt. Und da ist Dr. Copeland, der auf das Ende der Unterdrückung der Schwarzen hofft - vergebens. Im Café New York kreuzen sich ihre Wege. Der gehörlose John Singer hört ihnen zu, in diesem Provinznest, das die ganze Welt ist.
Carson McCullers, geboren 1917 in Columbus (Georgia), wollte eigentlich Pianistin werden. Mit 500 Dollar fuhr sie mit achtzehn alleine nach New York, um an der renommierten Juilliard-Musikschule zu studieren. Das Geld verschwand auf mysteriöse Weise, doch sie blieb in New York, arbeitete als Sekretärin, Kellnerin, Barpianistin und beschloss, Schriftstellerin zu werden. Mit 23 erlitt sie den ersten von drei Schlaganfällen, ihr Leben wurde bestimmt durch die Krankheit, der sie ihr Werk abrang, und durch Einsamkeit, besonders nach dem Suizid ihres Mannes 1953. Carson McCullers starb 1967 in Nyack (New York).