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Zwei Welten. Ein Jahrhundert. Eine Liebe zwischen den Zeilen. Auf einem abgelegenen Hof in den Schweizer Voralpen lebt eine Bäuerin; in der fernen Hauptstadt die Frau eines Professors, deren Dienstmädchen die Bäuerin einst war, bevor sie ihre eigene Familie gründete. Sie bleiben ein Leben lang in Kontakt.Was als alltäglicher Briefwechsel über die Entbehrungen des Zweiten Weltkriegs und das Aufwachsen der Kinder beginnt, entwickelt sich über Jahrzehnte zu einer tiefen Liebe. Gefangen in den gesellschaftlichen Konventionen ihrer Zeit, wählen die beiden Frauen einen aussergewöhnlichen Weg: Sie leben ihre Gefühle rein in der Vorstellung aus - verschlüsselt, unantastbar und kostbarer als jede Realität. Basierend auf den realen Briefen aus dem Nachlass seiner Grossmutter, erzählt Daniel Grob von der Nähe zweier Frauen, deren Lebensumstände unterschiedlicher nicht hätten sein können.
Daniel Grob
Geboren 1956 in Basel, wuchs in Bülach im Zürcher Unterland auf und lebt heute in Biel. Er hat viele Wochen seiner Kindheit auf dem Hof der Grossmutter im Toggenburg gelebt, der Schauplatz des Romans ist. Seit Jugendjahren schreibt er und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Er unterrichtet freiberuflich erzählendes und kreatives Schreiben und begleitet Schreibende. Seit mehr als 40 Jahren macht er ausserdem mit Erwachsenen und Kindern Theater und tritt selbst auf. Nach 'Schueni, der Knecht' (2021), 'Ein Polizist auf weiter Flur' (2022) und 'Ein Polizist im falschen Spiel' (2024) ist 'Als die Frau Professor ihrem ehemaligen Dienstmädchen schrieb' sein vierter Roman bei Zytglogge.