Günter Müller

Protektion 4.0: Das Digitalisierungsdilemma

24,6 cm / 17,3 cm / 2,0 cm ( B/H/T )
EAN 9783662562611
54,99 €
inkl. MwSt.
256 Seiten
Januar 2020
Springer

Das Buch beschreibt Datenschutz erstmals als Offenheit (Transparenz) statt Datensparsamkeit. Der Autor beschreibt als Voraussetzung dazu einen Besitztitel auf Daten. Die Umsetzung erfolgt über Big Data, deren Techniken so ausgelegt sind, dass Daten zur "handelbaren" Ware werden können, indem dokumentierbar wird, wie von wem wozu Daten verwendet worden sind. Transparente Verwendung auch in Hinsicht auf den Nutzen oder die Notwendigkeit statt Verbergen wird als neues Privatheitsmodell vorgeschlagen. Die Synchronisation der Entwicklung von Technik und Gesellschaft steht dabei im Vordergrund. Zahlreiche Fallstudien erhöhen den praktischen Nutzen des Buches.

Prof. Dr. Günter Müller ist Direktor der Abteilung Telematik des Instituts für Informatik und Gesellschaft an der Universität Freiburg. Dipl.-Inform. Kai Rannenberg ist Mitarbeiter der Abteilung Telematik des Instituts für Informatik und Gesellschaft an der Universität Freiburg. Dipl.-Inform. Dr. Manfred Reitenspieß ist bei der Siemens Nixdorf Informationssysteme AG in München tätig. Dr. rer. nat Helmut G. Stiegler ist Senior Consultant der STI Consulting GmbH München.

Einleitung.- Die Ko-Evolution von Technik und Gesellschaft.- Technikverweigerung oder angepasste Ordnung.- Das Dot.com-Paradox: Wem gehören die Daten und Interferenzen?.- Die ökonomische Rationalität der Informationswirtschaft.- Anpassung der sozialen Ordnung.- Ist Privatheit tot?.- Index.- Literatur.