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Beim Fest 'Offenbach rührt an' wird noch über das richtige Rezept gestritten, als hinter den Ständen ein Toter gefunden wird. Für Kommissar Jakob Kolb beginnt ein Fall, bei dem die Zeugenaussagen zunächst besser zusammenpassen als die Menschen, die sie machen.
Die Spur führt zur 'Grüne-Soße-Mafia': sieben Menschen, die sich seit Jahren aushelfen und von einer gemeinsamen Küche träumen. Doch hinter den freundlichen Zusagen warten offene Rechnungen, doppelte Versprechen und die Frage, wem man sein Erspartes anvertraut hat. Der tote Veranstalter Tilo Varnholt wusste offenbar mehr, als einigen lieb war. Während Kolb und sein Kollege Hasan Özdemir die letzten Minuten des Opfers rekonstruieren, bekommt die vertraute Gemeinschaft Risse. Denn wer hier jemanden schützen will, sagt noch lange nicht die Wahrheit.
DIE GRÜNE-SOSSE MAFIA - Ein Offenbach-Krimi mit trockenem Humor, falschen Freunden und Gefälligkeiten, die ihren Preis haben.
Lars Gulliver Dieth denkt nicht in Kategorien. Wer ihn fragt, ob er Designer oder Entwickler ist, bekommt keine befriedigende Antwort - weil beides stimmt und keines davon reicht. Geboren 1982 in Ulm, aufgewachsen mit einer Obsession für Technologie, Form und die Frage, was beides zusammen kann. Er hat Mode studiert, dann Grafik und Kommunikation - nicht weil er sich nicht entscheiden konnte, sondern weil ihn das Dazwischen immer mehr interessiert hat als das Entweder-oder. Diese Haltung hat sich nie geändert. Sie ist bis heute der Kern seiner Arbeit. Über zwanzig Jahre hat er dieses Dazwischen zur Profession gemacht. Als Art Director für internationale Agenturen und Marken aus Pharma, Telekommunikation, Luxus und digitaler Kommunikation. Als jemand, der früh verstanden hat, dass die interessantesten kreativen Entscheidungen technisches Verständnis voraussetzen - und umgekehrt. Er war nie der Art Director, der Layouts abliefert. Er war derjenige, der fragte, was dahinter passiert, wie es gebaut wird und ob es überhaupt so gedacht werden sollte. Mit der Zeit verschob sich sein Arbeitsfeld - nicht weil er die Kreation hinter sich ließ, sondern weil Technologie selbst kreativ wurde. Generative KI, Agentensysteme, Augmented Reality, interaktive Experiences: Dieth bewegte sich in all diesen Feldern nicht als Anwender, sondern als jemand, der versteht, was darunter liegt. Er baut, testet, verwirft und baut neu. Immer mit demselben Antrieb: verstehen, was gerade passiert, bevor es alle verstehen. Er ist kein Theoretiker. Konferenzbühnen interessieren ihn weniger als das nächste Experiment. Was ihn antreibt, ist die Lücke zwischen dem, was heute möglich ist, und dem, was die meisten davon noch nicht wissen. Seit 2026 schreibt er. Nicht als jemand, der von außen auf Technologie schaut, sondern als einer, der mittendrin war und ist. Zwei Jahrzehnte Praxis, Scheitern, Neustarts und echte Ergebnisse - das ist das Material, aus dem seine Bücher entstehen. Lars Gulliver Dieth lebt und arbeitet in Offenbach am Main.