Petra Meibert

Achtsamkeitsbasierte Therapie und Stressreduktion MBCT/MBSR

2., erweiterte Auflage. 2 Abbildungen 2 Tabellen. 14,8 cm / 22,8 cm / 1,2 cm ( B/H/T )
EAN 9783497033928
29,90 €
inkl. MwSt.
160 Seiten
Oktober 2026
Reinhardt Ernst

Achtsamkeitspraxis hat sich im Umgang mit psychischen und chronischen physischen Erkrankungen ebenso bewährt wie zur Stressbewältigung. Denn Achtsamkeit kann Menschen dabei helfen, Distanz zu eigenen negativen Gedanken und Gefühlen zu entwickeln und eine freundliche, mitfühlende Haltung sich selbst gegenüber einzunehmen. Das Buch stellt die beiden wissenschaftlich am besten untersuchten achtsamkeitbasierten Verfahren vor: MBSR (Mindfulness-Based-Stress-Reduction) und MBCT (Mindfulness-Based-Cognitive-Therapy). Neben Grundlagen, Ablauf der Gruppeninterventionen und therapeutischen Einsatzmöglichkeiten werden die traumasensible Anwendung, mögliche Nebenwirkungen und Evaluationsergebnisse diskutiert.

Petra Meibert, Essen, Dipl.-Psychologin, deutschlandweit aktiv in Ausbildung und Verbreitung von MBCT (Mindfulness-Based-Cognitive Therapy), hat an verschiedenen Forschungsprojekten zur MBCT mitgearbeitet. Sie ist seit 2005 als Ausbilderin für MBSR sowie MBCT tätig und ist spezialisiert in Methoden der humanistischen Psychotherapie.

1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9 1.1 Achtsamkeit in der Psychotherapie - ein kurzer Überblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 1.2 Achtsamkeit in den verschiedenen therapeutischen Richtungen 16 1.2.1 Achtsamkeit in den psychodynamischen Therapien 17 1.2.2 Achtsamkeit in der humanistischen Psychotherapie 18 1.2.3 Achtsamkeit in der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Therapie 19 2 Geschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 2.1 Die historischen Wurzeln der Achtsamkeit . . . . . . . . . . . 21 2.2 Die historischen Wurzeln von MBSR und MBCT . . . . . . . 23 2.2.1 Die Wurzeln und Hintergründe von MBSR 23 2.2.2 Die Wurzeln und Hintergründe von MBCT 24 2.3 Verbreitung und Ausbildungsmöglichkeiten . . . . . . . . . . . 26 3 Theorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 3.1 Das Prinzip Achtsamkeit . 29 3.1.1 Achtsamkeit - Haltung und Methode 30 3.1.2 Konzentration, Aufmerksamkeit und Achtsamkeit 32 3.2 Die Schulung der Achtsamkeit als Prozess . . . . . . . . . . . . 35 3.3 Mechanismen der Achtsamkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 3.3.1 Allgemeine Wirkmechanismen 36 3.3.2 Wirkmechanismen aus neurowissenschaftlicher Perspektive 39 3.4 Achtsamkeit im Umgang mit Stress . 46 3.5 Achtsamkeit im Rahmen der Rückfallprophylaxe bei Depressionen und anderen psychischen Störungen . . . . . 48 3.5.1 Differenzielle Aktivierung negativer Kognitionen 48 3.5.2 Diskrepanzbasierte Informationsverarbeitung 49 3.6 Selbstmitgefühl als heilsamer Mechanismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 4 Der therapeutische Prozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 4.1 MBSR und MBCT als Gruppeninterventionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 4.1.1 MBSR 55 4.1.2 MBCT 65 4.2 Die Übungspraxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 4.2.1 Die formellen Achtsamkeitsübungen 75 4.2.2 Die informelle Achtsamkeitspraxis 80 4.3 Die achtsame "therapeutische" Beziehung . . . . . . . . . . . . 81 4.4 Das erforschende Gespräch - Inquiry . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 4.5 Der achtsame Umgang mit Schmerz . . . . . . . . . . . . . . . 90 4.5.1 Chronischer vs. akuter Schmerz 91 4.6 Grenzen und Nebenwirkungen der Achtsamkeit . . . . . . . . . . . . . . . . 97 5 Traumasensitive Achtsamkeit . 99 5.1 Warum traumasensitive Achtsamkeit? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 5.2 Trauma und Traumafolgestörungen: klinische Einordnung . . . 100 5.3 Wie Achtsamkeit helfen kann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 5.4 Achtsamkeit als zweischneidiges Schwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 5.5 Vorgespräch, Indikationsstellung und Psychoedukation . . . . . . . . 104 5.6 Zentrale Prinzipien traumasensitiver Achtsamkeit . 105 5.6.1 Innerhalb des Toleranzfensters bleiben 105 5.6.2 Aufmerksamkeit verlagern, um Stabilität zu unterstützen 106 5.6.3 Den Körper im Auge behalten 107 5.6.4 Sicherheit und Stabilität in Beziehungen 108 5.6.5 Den sozialen Kontext einbeziehen 109 5.7 Praktische Modifikationen in MBCT und MBSR . . . . . . . . 110 5.8 Schlussbemerkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 111 6 Evaluation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 6.1 Forschung zu MBSR . 112 6.2 Forschung zu MBCT . 114 6.3 Ergebnisse aus den Neurowissenschaften zur Achtsamkeitsmeditation . 116 6.4 Ergebnisse zur Erforschung der Wirkfaktoren . 121 6.5 Ergebnisse aus der Mitgefühlsforschung . 123 6.6