Solidarische Bildung als Prävention gegen geschlechtsspezifische und intergenerationale Gewalt

Prävention gegen geschlechtsspezifische und intergenerationale Gewalt. 22,8 cm / 14,6 cm / 1,6 cm ( B/H/T )
EAN 9783779978169
38,00 €
inkl. MwSt.
215 Seiten
Mai 2026
Juventa Verlag GmbH

Der Sammelband zielt vom Standort einer solidarischen Bildung auf die notwendige Umsetzung gesellschaftsstruktureller und transformativer Primärprävention zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen*, Mädchen* und Jungen*. Der Fokus liegt dabei auf der bisher kaum thematisierten Interdependenz gegenwärtiger geschlechtsspezifischer und intergenerationaler Ungleichheitsordnungen. Die Beiträge beleuchten die patriarchale Machtasymmetrie zwischen den Geschlechtern wie auch die intergenerationale Machtasymmetrie zwischen Kindern und Erwachsenen und der damit einhergehenden patriarchal und intergenerational begründeten Gewalt.
Der Anspruch des Buches besteht darin, mittels theoretischer, ethischer, empirischer und praxisorientierter Perspektiven die Umsetzung der Forderungen des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) voranzutreiben und damit geschlechtsspezifischer und intergenerationaler Gewalt entgegenzuwirken und solidarisch für eine Geschlechter- und intergenerationale Gerechtigkeit einzutreten.

Nadine Fiebig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen, Gründerin und Geschäftsführerin der gUG Gesellschaft für Kinder- und Frauenrechte gegen Gewalt (GKFG, gkfg.org).
Prof.in Dr.in Heidrun Schulze ist Professorin an der Hochschule RheinMain, Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen, Gründerin und Geschäftsführerin der gUG Gesellschaft für Kinder- und Frauenrechte gegen Gewalt (GKFG, gkfg.org).