Sven Michaelsen

'Sie sind wohl übers Ufer getreten, Sie Rinnsal!'

Wenn berühmte Künstler hassen, lieben und lästern. 1. Auflage
EAN 9783492600224
Familienlizenz Family Sharing
17,99 €
inkl. MwSt.
224 Seiten
September 2021
Piper ebooks

Wie man mit Stil kränkt und mit Poesie ein Herz verzaubert
Vornrum schöntun und hintenrum meucheln: Wenn die Stars unserer Kultur sich in den Haaren liegen, wird mit einer natterzüngigen Finesse verletzt, die ihresgleichen sucht. Der Journalist Sven Michaelsen hat aus hunderten seiner Interviews die Gipfelpunkte von Häme und Heuchelei, von Rachsucht und Mordlust zusammengetragen. Er zeigt, dass Ranküne unter Geistesgrößen verhüllte Wahrheiten und uneingestandene Erkenntnisse ans Licht hebt. Steht dann aber das Herz eines Kränkungskünstlers in Flammen, spürt der Leser erleichtert, dass es sie doch gibt: die grandiose Liebe, larger than life.
Zu Wort kommen neben vielen weiteren: Woody Allen, Friedrich Dürrenmatt, John Updike, Ruth Klüger, Denis Scheck, Peter Handke, Daniel Kehlmann, Karl Lagerfeld, Marcel Reich-Ranicki, Steven Spielberg, Martin Walser, Raimund Fellinger, Thomas Brasch, Joachim Kaiser, Hannelore Hoger, Ken Follett, Anjelica Huston, Leander Haußmann, David Hockney, Inge Feltrinelli, Siegfried Unseld, Donatella Versace

Sven Michaelsen studierte Literatur und Geschichte, war Reporter und Autor beim 'Stern', interviewt für das 'SZ-Magazin' seit 2007 die Leitfiguren und Idole unserer Zeit, wurde zwei Mal mit dem 'Deutschen Reporterpreis' ausgezeichnet und schrieb neun Bücher.
Über Michaelsens Buch 'Starschnitte' schrieb der Schriftsteller Rainald Goetz: 'Ein unglaublich gutes Buch mit furiosem Tempo. Jeder Satz ein Treffer.' Peter Lückemeier von der 'FAZ' urteilte: 'Ein wunderbares Buch, das ich nachdrücklich zur Lektüre empfehle.'
Über Michaelsens Buch 'Das drucken Sie aber nicht!' schrieb der Philosoph Peter Sloterdijk: 'Mit seinen Interviews schadet Michaelsen der Dummheit.'
Der Schriftsteller Martin Walser urteilte: 'Wenn ich an die Gespräche mit Sven Michaelsen denke, kommt es mir vor, als sei es immer die durch ihn bestimmte Distanz gewesen, die das Gespräch so erträglich gemacht hat. Eine Distanz, glaube ich, die auf Freundlichkeit gestimmt war. Eine Distanz ohne Vorurteil. Also kein bisschen zudringlich. Eigentlich ist er ein Intellektueller, der die Sachlichkeit zum Blühen bringt. Und das mit einer mühelos wirkenden Eleganz. Unsereiner kann froh sein, dass es ihn gibt.'

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