Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
In diesem Open-Access-Buch untersucht Tessa-Marie Menzel das Ideal und die diskursive Hervorbringung der 'guten' Mutter in Sozialen Medien. Im Zentrum steht die App Instagram als digitale Öffentlichkeit, in der sogenannte Momfluencerinnen Mutterschaft öffentlich inszenieren und normativ rahmen. Vor dem Hintergrund widersprüchlicher gesellschaftlicher Erwartungen zwischen intensiver Fürsorge und weiblicher Selbstverwirklichung wird mit Hilfe einer Diskursanalyse untersucht, welches Bild der 'guten' Mutter (re-)produziert und legitimiert wird. Anhand von sechs normativen Figuren ‚guter‘ Mutterschaft zeigen die Ergebnisse, dass konkurrierende Anforderungen zu einem scheinbar mühelosen Ideal verschmelzen, bei dem Stress zum Statussymbol wird und Mutterschaft an soziale und ökonomische Privilegien gebunden ist.
Tessa-Marie Menzel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Paderborn am Institut für Erziehungswissenschaft. Sie forscht zu Familie, Elternschaft und Sozialen Medien.
1. Einleitung.- 2. Die ‚gute‘ Mutter zwischen Kontinuität und Wandel.- 3. Mediatisierte Mutterschaft.- 4. Zwischenfazit und anschließende Forschungsfragen.- 5. Theoretisch-methodologische Verortung.- 6. Methodisches Vorgehen.- 7. Ergebnisse.- 8. Diskussion der Ergebnisse.- 8. Resümee und Ausblick.
E-Mail: ProductSafety@springernature.com