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Unsere Lese-Tipps für den Sommer
Thies will endlich mit Gattin Heike nach Paris. Naja, vor allem will Heike nach Paris, und Thies hat wohl irgendwie keinen Ausweg mehr gefunden. Es ist kurz vor Ostern und schließlich hat er ja auch noch einen Job zu tun. Aber jetzt stehen sie alle auf dem Bahnhof und warten auf den Zug, der sie erstmal nach Hamburg bringen soll.
Polizeihauptmeister Thies Detlefsen, seine Frau Heike und die Teilnehmer des Bredstedter VHS-Französischkurses steigen
tatsächlich schließlich in den Zug nach Hamburg, von wo aus es in einem Rutsch nach Paris weitergehen soll.
Leider kommen sie nicht allzuweit. Ungewöhnliches, plötzliches und heftiges Schneetreiben setzt dem ganzen Vorhaben bald ein vorläufiges Ende, aus dem nach diversen unvorhergesehenen Ereignissen ein endgültiges Ende wird. Nicht nur für die nicht unbedingt von jedem geliebten Lateinlehrerin Agathe Christiansen vom Husumer Theodor-Storm-Gynmasiums, die auf der Zugtoilette ein hässliches Ende findet. Entweder fällt in dem liegengebliebenen Zug die Heizung oder das Licht oder gleich beides aus, was die meisten Fahrgäste nicht gerade begeistert. Denn draußen tobt ein regelrechter Wintersturm. Und schließlich träumten ja schon alle vom Montmartre.
Wer Krischan Kochs Romane kennt, kann sich vorstellen, dass sich auch in diesem Roman einige unglaubliche Zufälle und Ereignisse quasi über den Weg laufen. Man trifft auch nicht nur Oma Ahlbeck und ihren Kurschatten Kurt, sondern auch den Schimmelreiter mitsamt seinem Mustang wieder und natürlich einige andere aus der Stammbesetzung der „Hidde Kist“, dem Imbiss und zentralen Treffpunkt derjenigen, die in Fredenbüll etwas zu sagen haben. Inklusive Althippie Bounty mit seiner neuen Liebe, der eigentlich auch nach Paris wollte.
Thies ist mehr oder weniger gegen seinen Willen bei der Aufklärung nicht nur dieses Zugtoiletten-Mordes gemeinsam mit dem mitreisenden Französisch-Lehrer Picon auf Mörderjagd, was ihn um ein Haar sein gesamtes Nervenkostüm gekostet hätte. Auch seine Kollegen Nicole aus Husum, im Geiste längst im Mutterschutz, taucht wieder auf, und hilft noch kurz vor der Geburt ihres Kindes, den Fall aufzuklären.
Perserkater Fjodor und sein Frauchen, eine Gräfin Ignatowski tragen fast während der gesamten Zeit zu maximalem Stress bei fast allen Beteiligten bei.
Wer die Krimis von Krischan Koch mag, kommt hier voll zu seinem Recht: Man liest ihn fast in einem Schwung durch, genießt die skurrilen Charaktere und kann dabei noch das eine oder andere Flens trinken oder ein anderes, jedenfalls norddeutsches Bier… Entspannung pur…
zum Produkt € 13,00*
Gemeinsam lösen Vibeke Boisen von der Flensburger Mordkommission und Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei ihren vierten Fall.
An einem nasskalten Oktobertag wird im Hafen von Esbjerg die Leiche eines Mannes mit durchgeschnittener Kehle gefunden. Er war CEO bei einem weltweit führenden Hersteller von Windkraftanlagen. Warum wurde er ermordet? Die Ermittlungen der dänischen Polizei beschränken sich am Anfang auf die Firma und eventuelle finanzielle Unregelmäßigkeiten. Dann wird in einer norddeutschen Kleinstadt, nicht weit von der dänischen Grenze, eine zweite Leiche gefunden. Die Leiche liegt auf einem Förderband einer Papiersortieranlage und ist auf die gleiche Art gefesselt, wie die Leiche in Esbjerg.
Boisen und Nyborg ermitteln zusammen mit ihrer Sondereinheit. Dann wird in Dänemark eine dritte Leiche verbrannt in ihrem Auto aufgefunden. Gefesselt auf die gleiche Art und Weise, wie die beiden Leichen zuvor. Drei unterschiedliche Morde mit einer gemeinsamen Parallele. Ansonsten finden die Ermittler keine gemeinsamen Anhaltspunkte. Die Puzzlearbeit der Kripobeamten beginnt: Orte, Zeiten, Freizeit, Familie, Sport, Freunde, alles wird miteinander abgeglichen. Bei den Durchsuchungen der Wohnungen finden die Kripobeamten dann doch noch eine weitere gemeinsame Übereinstimmung. Aber auch dieses Detail bringt sie in ihren Ermittlungen nicht weiter. Wie hängt das alles zusammen? Und schaffen sie es, den Serientäter vor dem nächsten Mord zu finden?
Ein sehr spannender und clever konstruierter Fall für die beiden Ermittler und ihrem Team, der sich erst auf den letzten Seiten auflöst.
zum Produkt € 13,00*
Früher haben Rahaf und Hassan in der syrischen Stadt Homs gewohnt und es schön gehabt. Aber dann kamen immer öfter die Flugzeuge und man musste immerzu Angst haben. Da haben die Eltern beschlossen wegzugehen in ein anderes Land. Wie sie über Ägypten in einem viel zu kleinen Schiff nach Italien gereist sind und von dort weiter nach Deutschland - das alles hat sich Kirsten Boie von Rahaf und Hassan erzählen lassen und erzählt es uns weiter. Auch von einer schimpfenden Frau im Zug und einem freundlichen Schaffner. Und von Emma, die in der neuen Schule Rahafs Freundin wird.
Wir bringen diese bewegende Geschichte zweisprachig heraus, damit viele
Flüchtlingskinder sie in ihrer Sprache lesen können. Außerdem hilft ein kleiner Sprachführer im Anhang beim Deutsch- und Arabisch-Lernen. Jan BircksBilder begleiten den knappen Text auf eindrückliche und warmherzige Weise.
Ein schweres und brisantes Thema, eine wohltuende Geschichte, ein schönes Buch
zum Produkt € 9,95*
Eine einprägsame und vergnügliche Parabel über Streit und Verständigung.
Deutscher Jugendliteraturpreis 1987.
19. Auflage 2007.
Kundenrezension von Maria Allner: "Eine wunderbare Geschichte über Streit und Wertschätzung. Zwei Monster, der rote und der blaue Kerl, leben auf beiden Seiten eines hohen Berges. Sie können sich nicht einigen, ob am Abend der Tag geht oder die Nacht kommt, und ebenso am Morgen der Tag kommt oder die Nacht geht. Jeder der beiden ist fest davon überzeugt, dass nur seine Sicht die Richtige sein kann, und so kommt es zwischen den beiden zu heftigem Streit. Sehr handfest tragen die Kerle ihren Konflikt aus und kommen auf unverhoffte Weise zu einer Lösung. In einfachen Bildern und klaren Farben wird dem Betrachter die Geschichte zweier wild streitender Monster nahe gebracht. Das Ende ist liebevoll überraschend."
zum Produkt € 13,90*
Ein spannender Fall für Jack-Reacher: Sein Auftrag ist es, einen islamistischen Kurier in Hamburg ausfindig zu machen, der von einem Undercover-Agent der CIA belauscht wurde. Es geht um hundert Millionen Dollar. Was ist der Gegenseite so viel Geld wert? Reacher und seine beste Ermittlerin werden dabei von der Hamburger Polizei unterstützt. Diese ist aber von Rechtsextremisten unterwandert und somit läuft nicht alles so, wie das FBI, die CIA und die US-Army es sich wünschen. Alle arbeiten auf Hochtouren, denn sie haben nur wenige Tage Zeit, um den unbekannten Mann, ausfindig zu machen.
Ein Krimi den man nicht mehr aus der Hand legt. Großartige Handlung, packend und fesselnd geschrieben.
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"Moin" ist viel mehr als nur ein Grußwort, es steht für die liebenswerten Eigenheiten einer ganzen Region und verkörpert ein einzigartiges Lebensgefühl, das predigt "man immer schön sinnig bleiben. Dat löppt sich ans torecht". Höchste Zeit, diesem eine ganze Region verbindenden Wörtchen zu huldigen und ihm sein eigenes Buch zu widmen. Das erste Buch, das die tiefe Verbindung zwischen Land und Leuten und Meer und Moin erklärt, die Mointropolen des Nordens vorstellt und in die Lehre der "Moinologie" einführt. Aber, genug gesabbelt... Moin!
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Auf den Spuren eines Taugenichts.
In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick von einer Zeit der Umbrüche, von einem jungen Mann, der sich weigert, nützlich zu sein, und seinem abenteuerlichen Roadtrip ins Offene und Ungewisse. Die Bundesrepublik in den turbulenten Siebzigern. Während an den Universitäten die Revolution geprobt und bundesweit nach den Mitgliedern der RAF gefahndet wird, sitzt ein junger Mann vor dem muffig-engen Elternhaus und trifft eine Entscheidung. Er packt ein paar Sachen, greift seine Gitarre und geht. Wenig später steht er an der Straße und reckt den Daumen in den Wind. Ohne Geld und Plan schlägt sich der selbsternannte Nichtsnutz über Wien und die Toskana nach Süden durch, trifft auf schräge Vögel, hoffnungslose Romantiker, zwielichtige Rocker, Hippies und die große Liebe, spielt als Troubadour im Batikshirt groß auf, entdeckt die magische Welt der Pilze, das unvergleichliche Licht Italiens und die unermessliche Freiheit der Straße. Unfreiwillig wird er dabei zum Protagonisten eines raffiniert eingefädelten Verwirrspiels, das die Grenze zwischen Tag und Traum auf märchenhafte Weise verschwimmen lässt ...
»Fahrtwind« ist ein schillernder Roman über das Loslassen und Ausreißen, über unstillbare Sehnsucht, die Wirren der Liebe, den Rausch und die Kraft der Musik. Kunstvoll und einfühlsam porträtiert Klaus Modick einen modernen Taugenichts, der sich mit Witz, Ironie und Fantasie den gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen seiner Zeit widersetzt. Und Eichendorff winkt aus der Ferne.
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